Webanalyse / Datenerfassung

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Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Dein WhatsApp, deine Regeln – so stellst du den Datenschutz richtig ein

Nutzt du WhatsApp? Sicher! Der Messenger hat viele nice Funktionen. Aber weißt du eigentlich, wer alles sehen kann, was du dort teilst? Mit ein paar gezielten Einstellungen holst du dir die Kontrolle über deine Daten zurück. Wir zeigen dir wie.

Klassenchats, Hobby-Kanäle und private Gespräche mit Bestie: WhatsApp ist der am meisten genutzte Messenger der Gen Z. Bei allem, was WhatsApp dir im Alltag so bietet, gehen zwei Schwächen leider manchmal unter: Datensicherheit und Jugendschutz. 

Es gibt aber ein paar Dinge, auf die du achten solltest, um „Gefahren“ wie Cybergrooming, unerwünschte Nachrichten oder Stress durch ständige Erreichbarkeit zu vermeiden. Mit wenigen Klicks kannst du dich und deine Chats lowkey schützen.

10 Einstellungen, die dein WhatsApp sofort sicherer machen

Welche Privatsphäre-Einstellungen sich wirklich lohnen und wie du mit unerwünschten Nachrichten umgehst – das Wichtigste auf einen Blick (in den nächsten Abschnitten gehen wir dann ins Detail): 

  1. Sichtbarkeit von Profilbild, Status, „zuletzt online“ etc. auf „Niemand“ oder „Meine Kontakte“ begrenzen (Einstellungen > Datenschutz)

  2. Zugriff auf Standort einschränken (Einstellungen auf deinem Handy > Apps)

  3. Lesebestätigung deaktivieren (Einstellungen > Datenschutz)

  4. Hinzufügen zu Gruppenchats auf „Meine Kontakte“ beschränken (Einstellungen > Datenschutz)

  5. Erweiterten Chat-Datenschutz aktivieren (Chat öffnen > Name antippen > Erweiterter Chat-Datenschutz)

  6. Anrufe von unbekannten Nummern stummschalten (Einstellungen > Datenschutz)

  7. Nachrichten von unbekannten Konten blockieren (Einstellungen > Datenschutz > erweitert)

  8. Kettenbriefe mit Drohungen melden (per Klick auf die Nachricht)

  9. Verifizierung in zwei Schritten aktivieren und PIN einrichten (Einstellungen > Konto > Verifizierung in zwei Schritten)

  10. IP-Adresse in Anrufen schützen (Einstellungen > Datenschutz > erweitert)

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Apple oder Android?

Je nachdem, ob du ein iPhone oder ein Android-Handy hast, kann sich der Weg zur jeweiligen Sicherheits-Einstellung leicht unterscheiden. Die Möglichkeiten für dein Datenschutz-Upgrade sind aber gleich. Klick dich einfach mal durch.

Check mal: Welche Infos gibst du von dir preis?

Unter Einstellungen > Datenschutz kannst du in der App festlegen, wer dein Profilbild, deinen Status, wann du zuletzt online warst etc., sehen kann. Begrenze die Sichtbarkeit am besten auf „Niemand“ oder „Meine Kontakte“. Tipp: Über die Einstellungen auf deinem Smartphone lässt sich auch den WhatsApp-Zugriff auf deinen Standort einschränken. 

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Einstellungen können sich ändern – bleibe auf dem Laufenden

Wie bei allen Apps gilt auch für WhatsApp: Datenschutzeinstellungen können sich jederzeit ändern und weiterentwickeln. Die Basics sind aber relativ beständig. Informiere dich regelmäßig, um up to date zu bleiben. Dieser Artikel ist aus Juli 2026.

Chats schützen: Darauf kannst du achten

Wer kann dich in Gruppen hinzufügen? Wer kann dich kontaktieren? Und gehst du mit dem Druck um, ständig erreichbar zu sein und schnell zu antworten?

 

Wer darf dich kontaktieren? Du entscheidest

Wir empfehlen: Stelle deine Privatsphäre im Bereich Einstellungen > Datenschutz so ein, dass dich nur „Meine Kontakte“ zu Gruppen hinzufügen können. Schalte Anrufe von unbekannten Nummern stumm und blockiere unter Einstellungen > Datenschutz > erweitert Nachrichten von Fremden. 

So schützt du dich vor unerwünschten Kontaktaufnahmen; problematische Inhalte solltest du direkt melden, indem du die Nachricht gedrückt hältst. Noch ein Grund zur Vorsicht: Teilweise geben sich Erwachsene als Gleichaltrige aus, um dein Vertrauen zu gewinnen und dich zu sexuellen Handlungen zu überreden. Das nennt man Cybergrooming und ist strafbar. 

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Was tun bei Cybergrooming auf WhatsApp?

Wenn du von Cybergrooming betroffen bist: blockiere den Kontakt, mach Screenshots, sprich mit einer Vertrauensperson und erstatte Anzeige bei der Polizei. Die Straftat beginnt mit der ersten Nachricht, nicht erst beim Nacktbild.

Verschlüsselung, Fotos und blaue Haken: So schützt du deine Nachrichten

Deine Nachrichten sind Ende-zu-Ende verschlüsselt: Nur du und der Empfänger können sie lesen. Die Meta AI kann deine Chats laut Angaben von WhatsApp nicht automatisch mitlesen

Mit dem erweiterten Chat- Datenschutz kannst du verhindern, dass geteilte Fotos direkt in der Galerie deiner Freunde gespeichert werden. Wenn du auf den Chat-Namen klickst, gelangst du zu den Einstellungen. 

Deaktiviere unter Einstellungen > Datenschutz außerdem die Lesebestätigung (blaue Haken), wenn dich offene Chats und das schnelle Antworten unter Druck setzen – du bestimmst selbst, wann du reagierst.

Welche Aussage trifft am ehesten auf dich zu?

Wähle die Aussage, die am besten zu dir passt und klicke dann auf Zur Auswertung.

Auswertung

Du hast Gesprächsbedarf – man kennt's. Und wenn die BFF nicht antwortet? Einfach nochmal schreiben, kein Stress. Aber noch besser: anrufen oder spontan verabreden. IRL trifft man sich ohne Lesebestätigung und Tipp-Anzeige – das Gespräch fließt meistens viel leichter.

Auswertung

Checken wir. Unsere 1 wäre trotzdem immer noch das persönliche Gespräch IRL. Wann hast du dich das letzte Mal mit deiner Clique getroffen?

Auswertung

Ohje, hört sich stressig an. Nicht, dass dich die Nachrichtenflut noch stresst … Wenn‘s mal so weit sein sollte: Sprich mit jemandem, dem du vertraust. Setze dir ein tägliches Zeitlimit für WhatsApp und leg bewusst Handypausen ein – tut gut.

Auswertung

Kurz und knapp – effizient! Manchmal sagt ein einzelnes Emoji mehr als ein langer Text-Roman. Aber Achtung: Gerade bei schwierigen Themen kann kurz auch schnell falsch verstanden werden. Manchmal lohnt sich doch der etwas längere Weg.

Bitte wähle eine Antwort aus.

Willkommen auf meinem Kanal: Wer folgt dir eigentlich?

WhatsApp-Kanäle funktionieren ähnlich wie Instagram- oder TikTok-Stories – du postest, andere schauen zu. Aber: Deinen Kanal kann theoretisch jeder sehen, der den Einladungslink hat. Überleg dir gut, was du hier teilst, wen du in Gruppen einlädst (wo man deine Nummer sieht) – und wem du folgst. Tipp: Teile den Link und deine Nummer nur mit Personen, die du kennst.

Wenn du selbst einem Kanal folgst und hier verstörende Inhalte geteilt werden, sprich mit einer Vertrauensperson darüber. Dem Kanal solltest du entfolgen.

Erweiterte Einstellungen: So machst du WhatsApp noch sicherer

  • Verknüpfte Geräte prüfen: Wo bist du überall angemeldet? Alles nötig? (Einstellungen > Verknüpfte Geräte)

  • Mediendownload deaktivieren: Damit unerwünschte Bilder nicht automatisch in deiner Galerie landen. (Einstellungen > Speicher und Daten)

  • Drittanbieter-Chats: Nicht aktivieren – lieber die jeweilige App direkt herunterladen.

  • Zwei-Faktor-Verifizierung aktivieren: PIN festlegen, damit niemand unbefugt auf deine Chats zugreifen kann. (Einstellungen > Konto > Verifizierung in zwei Schritten)

  • App-Sperre einrichten: Schütze den Zugriff auf WhatsApp via Face-ID (Einstellungen > Datenschutz > App-Sperre)

  • IP-Adresse schützen: Verhindert, dass dein Standort bei Anrufen sichtbar wird. (Einstellungen > Datenschutz > erweitert)

  • Linkvorschau deaktivieren: Schützt deine IP-Adresse vor Drittanbieter-Websites. (Einstellungen > Datenschutz > erweitert)

  • Meta AI: Keine privaten Infos eingeben – Fragen werden gespeichert.

  • Privatsphäre-Check: Regelmäßig durchführen. (Einstellungen > Datenschutz)

  • Mit Eltern sprechen: Offen reden – über deine Nutzung, deine Daten und Nachrichten, die dich beschäftigen.

Weniger Stress, mehr Kontrolle: 
So nutzt du WhatsApp bewusster


Damit du zwischen Sprachnachrichten und Status-Updates nicht dauerhaft im Chatroom versinkst, empfehlen wir, Push-Benachrichtigungen einzuschränken (Einstellungen > Benachrichtigungen) und ein Zeitlimit für WhatsApp festzulegen. 

 

Ausschalten und abschalten – tut gut!