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Projektsammlung Jugendmedienarbeit

Fake News erkennen, mit Cybermobbing richtig umgehen, den eigenen Medienkonsum kritisch reflektieren: Die Entwicklung von Medienkompetenz, also der aktive und kritische Umgang mit digitalen Medien, ist ein wichtiger Schlüsselfaktor für gesellschaftliche Teilhabe und um exzessive Mediennutzung zu vermeiden. Neben dem Schul-Projekt „Net-Piloten“ von „Ins Netz gehen“ zur Prävention exzessiver Mediennutzung von Jugendlichen, gibt es viele weitere Medien-Projekte für verschiedene junge Zielgruppen. In diesem Artikel finden Sie eine Sammlung von Projekten, um Medienkompetenz im Unterricht zu vermitteln.

Medienkompetenz und Suchtprävention

Der Alltag von Jugendlichen ist durch digitale Medien geprägt. Umso wichtiger ist es, dass Jugendliche fähig sind, digitale Angebote sinnvoll zu nutzen und Risiken wie Fake News oder Cybermobbing zu erkennen und zu vermeiden. Medienkompetenz gilt als Schlüsselkompetenz. Es gibt verschiedene Modelle dazu, welche Dimensionen der Begriff „Medienkompetenz“ umfasst. Allen gemeinsam ist jedoch, dass sie auf einen aktiven, selbstbestimmten und kritischen Umgang mit (digitalen) Medien abzielen. Somit ermöglicht Medienkompetenz die Teilhabe an gesellschaftlichen und politischen Prozessen.

 
Gleichzeitig ist der kompetente Umgang mit Medien entscheidend für die Prävention von exzessivem Medienkonsum. Medienkompetenz trägt dazu bei, dass Jugendliche verstehen, welche Mechanismen digitale Medien einsetzen, um das Risiko für eine übermäßige Nutzung zu erhöhen. Zudem erkennen Jugendliche besser, welche Auswirkungen der Medienkonsum auf ihr Leben hat. Dadurch können sie ihr eigenes Medienverhalten besser einschätzen und steuern.


Lehr- und Fachkräfte können durch die gezielte Vermittlung von Medienkompetenz die Selbstständigkeit, Urteilsfähigkeit und Resilienz junger Menschen stärken und somit zur Prävention von exzessiver Mediennutzung beitragen. Seit einiger Zeit wird sogar über ein Schulfach „Medienkompetenz“ diskutiert. Es gibt verschiedene Ansätze, wie Lehrkräfte die Vermittlung von Medienkompetenz in den Unterricht integrieren können. Eine Möglichkeit ist, Workshops und Projekttage zu diesem Thema zu veranstalten. Es gibt inzwischen viele Anbieter, die interaktive Bildungsangebote mit Schülerinnen und Schülern durchführen. Folgend werden einige Beispiele mit unterschiedlichen Schwerpunkten und für unterschiedliche Altersgruppen vorgestellt:
 

Social-Media-Plattformen verstehen, nutzen, reflektieren

Umgang mit Social Media Jugendliche allgemein

In Workshops des jfc Medienzentrum e. V. beleuchten Jugendliche Social-Media-Plattformen aus verschiedenen Perspektiven und setzen sich kritisch mit den Mechanismen der Plattformen und mit Phänomenen wie Filterblasen, Selbstinszenierung oder Desinformation auseinander. Die Workshops sind individuell gestaltbar, Themen und Formate können in einem Vorgespräch festgelegt werden.

Digital – voll normal?!

Prävention von Computerspiel- und Medienabhängigkeit ab der 5. Klasse 

Spielerisch und kreativ werden Kinder und Jugendliche in Workshops oder Projekttagen des Zentrums für Verhaltenssucht der Caritas für das eigene Nutzungsverhalten und die Risiken von Medienkonsum sensibilisiert. Ergänzend gibt es ein Angebot für Eltern, um Fragen zur Mediennutzung ihrer Kinder zu diskutieren.
 

Netzpause- dein Abenteuer ohne Bildschirm

Prävention von Mediensucht
12–18 Jahre

Mit dem interaktiven Präventionsprogramm der Mediensuchtprävention NRW e.V. lernen Jugendliche, ihr eigenes Medienverhalten zu reflektieren und Strategien für einen bewussten Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln. Zusätzlich gibt es für die Jugendlichen auch die Möglichkeit, Freizeitaktivitäten als Alternative zur digitalen Welt zu entdecken. Das Programm wird in Kooperation mit Schulen, Jugendzentren und anderen Jugendeinrichtungen durchgeführt.
 

Max & Min@ – Förderung von Medienkompetenz bei Kindern

Prävention problematischer Mediennutzung 
4.–6. Klasse

Mit dem Programm der KKH Kaufmännische Krankenkasse können Kinder ihre Medienkompetenz auf- und ausbauen, um so einer exzessiven Mediennutzung und (Cyber-)Mobbing vorzubeugen. Das Programm besteht aus einem Workshop für die Schulklasse und einer Veranstaltung für Eltern und Erziehungsberechtigte. Lehrkräfte und Fachkräfte haben die Möglichkeit, an einer Fortbildung zur Vertiefung der Themen (Cyber-)Mobbing und exzessive Mediennutzung teilzunehmen.
 

ACT ON! aktiv + selbstbestimmt online

Umgang mit digitalen Medien
10–14 Jahre

Im Forschungs- und Praxisprojekt des JFF – Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis steht die Perspektive der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt. In Workshops werden Themen wie Selbstdarstellung und Schönheitsideale, Kommunikation in Social Media, Hate Speech und Desinformation diskutiert. Die Themen werden im Vorfeld mit den Jugendlichen abgesprochen. Zusätzlich zu den Jugendworkshops werden Fortbildungen für Fachkräfte angeboten. Im Rahmen des Projekts wurden medienpädagogische Leitlinien entwickelt, die Schulen und Einrichtungen nutzen können.
 

Social Web macht Schule

Medienbildung
2.-12. Klasse

Im Rahmen des Programms werden Workshops zu verschiedenen Themenkomplexen angeboten. Dazu gehören Medienkompetenz in der Grund- und Förderschule, Medienkompetenz und Kriminalprävention, politische Medienbildung, Medienkompetenz und Mentale Gesundheit, Künstliche Intelligenz und Digitale Kompetenz. Begleitend zu den Workshops finden auch Elternabende statt. Das Programm ist für Schulen in Sachsen verfügbar.
 

Medienbildung in der Schule

Förderung der Medienkompetenz 
ab der 3. Klasse

Das Angebot von mecodia Medienkompetenz richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern. Schülerinnen und Schüler können in Workshops, Online-Seminaren oder mit digitalen Selbstlerneinheiten einen bewussten Umgang mit digitalen Medien lernen. Es geht dabei um Themen wie Digitales Ich und Vorbilder, Digital Handling und Informationskompetenz.
 

Digitaltraining

Förderung der Medienkompetenz 
5.-10. Klasse

Im Rahmen von Workshops lernen Kinder und Jugendliche einen bewussten Umgang mit digitalen Medien. In den Workshops werden Themen wie Chancen und Risiken der Smartphone-Nutzung, Mobile Games, Künstliche Intelligenz und Cybermobbing besprochen. Die Workshops werden immer für mehrere Schulklassen simultan durchgeführt.
 

Lernzentrum im Baukasten

Förderung der Medienkompetenz 
ab der 3. Klasse

In verschiedenen Workshops von Helliwood media & education werden Kinder und Jugendliche für eine verantwortungsvolle Mediennutzung sensibilisiert. In den Workshops geht es unter anderem um den Umgang mit Hass und Fake News im Netz, Urheberrechte und Grundlagen der Programmierung.
 

Netzgänger 3.0

Förderung der Medienkompetenz 
10-12 Jahre

Das Präventionsprojekt der Universität Bamberg, von Condrobs e. V. und der Techniker Krankenkasse, vermittelt Wissen und Handlungskompetenzen für eine risikoarme und reflektierte Nutzung von Onlinemedien. Das Projekt arbeitet mit dem Peer-to-Peer-Ansatz: Ältere Schülerinnen und Schüler werden ausgebildet und vermitteln jüngeren Kindern Themen wie Cybermobbing, Virtuelle Spielewelten, Soziale Netzwerke und Smart im Netz. Das Projekt wird in Bayern angeboten.
 

Digitale Balance – Besser Durchblicken beim Klicken

Förderung der Medienkompetenz, Prävention von Mediensucht
6-12 Jahre

Die Praxisworkshops von Digital Balance e. V. unterstützen Schülerinnen und Schüler in der Grundschule dabei, ihr eigenes Medienverhalten zu reflektieren und ein Bewusstsein für die Chancen und Risiken digitaler Medien zu entwickeln. Das Besondere ist, dass die Workshops gemeinsam von einem ehemals betroffenen jungen Medienabhängigen und einer pädagogisch ausgebildeten Fachkraft durchgeführt werden. Eltern, Lehr- und Fachkräfte werden zusätzlich über offene digitale Sprechstunden mit einbezogen.