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Social-Media-Verbot für Jugendliche – Bald auch in Deutschland?!

Social-Media-Verbot – Hast du schon gehört, dass Jugendliche unter 16 Jahren in Australien seit Dezember 2025 kein TikTok, Snapchat und Co. benutzen dürfen? Weltweit diskutieren immer mehr Menschen darüber, ob diese Regelung sinnvoll ist. Welche Gründe sprechen dafür, welche dagegen? Und wie sieht es in Deutschland aus: gibt es hier auch bald ein Social-Media-Verbot für Jugendliche?

Antworten auf diese Fragen und weitere wichtige Infos rund um ein mögliches Social-Media-Verbot für Jugendliche findest du hier.
 

Social-Media-Verbot in Deutschland?

Anders als in Australien gibt es in Deutschland bisher kein allgemeines Social-Media-Verbot für Jugendliche. Aber die Plattformen selbst setzen ein bestimmtes Mindestalter in ihren Regeln fest. Laut den Nutzungsbedingungen gilt meist:
Man muss mindestens 13 Jahre alt sein, um sich anmelden zu können. Dies ist beispielsweise bei Instagram, Snapchat und TikTok der Fall. 

Manche Plattformen verlangen außerdem, dass ein Erziehungsberechtigter zustimmen muss, wenn du unter 16 oder unter 18 bist – zum Beispiel, damit die Plattform bestimmte Daten verarbeiten darf.
 

Was spricht für ein Social-Media-Verbot?

Es wird immer wieder darüber diskutiert, ob strengere Regeln oder sogar ein Social-Media-Verbot für Jugendliche sinnvoll wären. Einige sprechen sich dafür aus und nennen verschiedene Gründe.

  • Kein Raum für Mobbing und Hate
    Beleidigungen, Ausgrenzung oder Gerüchte verbreiten sich online schnell. Ein Verbot könnte dich davor schützen.

  • Weniger Screentime = Mehr Zeit für Offline-Aktivitäten
    Im Durchschnitt verbringen Jugendliche fast vier Stunden pro Wochentag am Smartphone. Social-Media-Apps und Instant-Messenger sind am beliebtesten. Ein Verbot kann dabei helfen, deine Bildschirmzeit zu reduzieren und mehr Platz für Freundschaften, Hobbys oder Entspannung IRL zu schaffen.

  • Schutz deiner Privatsphäre
    Viele Menschen teilen persönliche Infos auf Social Media, ohne die Folgen zu kennen: Alles, was du online teilst, kann sich sehr schnell verbreiten. Kein Social Media heißt also auch: weniger Daten im Netz und mehr Schutz deiner Privatsphäre.

  • Körperliche und Mentale Gesundheit
    Hast du dich schonmal schlecht gefühlt, nachdem du viele Stunden am Smartphone verbracht hast? Damit bist du nicht allein! Social Media kann bei übermäßiger Nutzung belastend für unsere Gesundheit sein. Finden wir keinen Ausgleich, um uns von den vielen Reizen zu erholen, können gesundheitliche Probleme wie beispielsweise Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen die Folge sein.

  • Vergleichsdruck und FOMO
    Auf Social-Media-Plattformen können wir jederzeit am Leben von zahlreichen Menschen teilnehmen. Jedoch fühlen sich manche schlecht, wenn sie nicht „mithalten“ können oder ständig online sein müssen, um „nichts zu verpassen“ (die sogenannte fear of missing out, kurz FOMO). Vielleicht hast du dich auch schon mal gefragt: „Warum habe ich weniger Follower als andere?“ oder „Warum kann ich nicht so aussehen, wie mein Lieblings-Content-Creator?“. 
    Es ist ganz normal, dass du dich mit anderen vergleichst. Wenn du aber merkst, dass du immer unsicherer und kritischer mit dir selbst wirst, nachdem du viel Zeit auf Social Media verbracht hast, kann ein wenig Abstand zu den sozialen Netzwerken ein hilfreicher Schritt zu dir selbst sein. Außerdem hilft es, wenn du mit einer Vertrauensperson über deine Probleme mit Social Media redest. Gemeinsam könnt ihr mögliche Lösungswege entwickeln. Gib nicht auf, sondern ermutige dich selbst und entdecke die schönen Seiten des Lebens abseits der digitalen Welt!

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Machst du dir Gedanken, ob du vielleicht zu viel auf Social Media bist? Finde es mit unserem Selbsttest ganz easy heraus!

Was spricht gegen ein Social-Media-Verbot?

Doch ein Verbot von Social Media hätte nicht nur Vorteile. Viele wichtige Aspekte des Alltags von Jugendlichen wären davon betroffen.

  • Ausschluss von Informationen
    Wie informierst du dich über das Weltgeschehen? Ein Großteil von Nachrichten findet auf Social Media statt, denn dort können Informationen ungefiltert verfasst, kommentiert und schnell geteilt werden. Egal ob Politik, Influencer oder offizielle Nachrichtenkanäle – soziale Netzwerke werden genutzt, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Faktenchecks oder die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen sind ebenfalls Bestandteil von Social Media und super wichtig für die eigene Meinungsbildung.

  • Austausch und Unterstützung
    Social Media gehört für viele Jugendliche bereits zum Alltag. Ein Verbot kann sich daher unfair oder realitätsfern anfühlen. Außerdem sind soziale Netzwerke für viele Jugendliche wichtige Orte, um Freundschaften zu pflegen oder neue Leute kennenzulernen. Kennst du das Gefühl, dass du über manche Themen mit niemandem aus deinem direkten Umfeld sprechen kannst? Vielleicht hast du auf Social Media schon mal Menschen kennengelernt, die ähnliche Interessen, Probleme oder Erfahrungen haben – das kann helfen und stärken. Viele Jugendliche fühlen sich durch Online-Kontakte weniger allein und bekommen Unterstützung, die sie im Alltag vielleicht nicht haben.

  • Medienkompetenz
    Wenn du keinen Zugang zu Social Media hast, ist es schwer, einen sicheren Umgang damit zu erlernen. Wie erkennst du Fake News? Was darfst du teilen, und was nicht? Antworten auf diese Fragen findest du in unserem Artikel zu Sicherheit auf Social Media.

  • Kreativität und Mitgestaltung
    Viele drücken sich kreativ aus: mit Videos, Bildern, Texten oder Musik, zeigen ihre Hobbys, geben Tipps und oft entstehen themenbezogene Communitys in denen User Zusammenhalt und Unterstützung erfahren. Social Media bietet vielen Raum für persönliche Entfaltung und Inspiration. 

Fazit: Social Media – Verbot oder nicht?

Wenn alle Perspektiven miteinbezogen werden, wird klar, dass ein altersbedingtes Social-Media-Verbot sowohl positive als auch negative Aspekte mit sich bringen würde. Ob irgendwann auch in Deutschland Social Media für unter 16-Jährige verboten wird, ist noch unklar. Es wird derzeit politisch viel über konkrete Regelungen diskutiert. Mehrere Parteien und Politiker wollen Altersgrenzen für soziale Netzwerke einführen. Entscheidungen dazu gibt es aber bislang noch nicht.  
 

Was denkst du, sollte es ein Social-Media-Verbot für Jugendliche geben? 

Auswertung

Damit priorisierst du wahrscheinlich den Schutz deiner Privatsphäre oder verbringst deine Freizeit sowieso gerne offline. Vielen Jugendlichen ist auch bewusst, dass sie eigentlich „zu viel“ Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Ein Verbot könnte dabei hilfreich sein.

Auswertung

Dir ist wahrscheinlich wichtig, selbstständig zu entscheiden, wie du Social Media nutzt. Ein Verbot würde das erschweren. Vielleicht hast du die Vorteile von Social Media schätzen gelernt und möchtest darauf nicht mehr verzichten. Wichtig ist es, einen ausgewogenen und sicheren Umgang, also Medienkompetenz aktiv zu entwickeln.

Bitte wähle eine Antwort aus.

Was bedeutet das jetzt für dich?

Unabhängig davon, ob es künftig strengere Regeln oder sogar Verbote geben sollte, kannst du die Diskussion als Anlass sehen, dein eigenes Social-Media-Nutzungsverhalten zu hinterfragen. Frage dich zum Beispiel:

  • Wie fühle ich mich, nachdem ich längere Zeit auf Social Media verbracht habe?

  • Was gefällt mir an sozialen Netzwerken und was eher nicht?

  • Wie viel Zeit verbringe ich täglich dort? Fühlt sich das für mich noch gut an?

  • Könnte ich mir ein Leben mit weniger oder sogar ohne Social Media vorstellen? Warum (nicht)?

Wenn du dir Zeit nimmst, über solche Fragen nachzudenken, fällt es oft leichter, eine eigene Haltung zu entwickeln. Dabei gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Vielmehr geht es darum, ein Bewusstsein für die Auswirkungen von Social Media zu entwickeln. Entscheidend ist deshalb nicht nur, ob du Social Media nutzt, sondern wie. Ein ausgewogenes Nutzungsverhalten, beispielsweise mit bewussten Pausen, klaren Zeitlimits oder einem kritischen Blick auf Inhalte, kann helfen, die positiven Seiten von Social Media zu nutzen und mögliche Nachteile zu reduzieren. 
Wenn du unsicher bist, wie dein eigenes Mediennutzungsverhalten einzuordnen ist, kann dir unser Selbsttest eine erste Orientierung geben. Unterstützung und Beratung zu einem gesunden Umgang mit digitalen Medien erhältst du in der kostenlosen Online-Beratung