Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit |
Newsletter zur gesunden Mediennutzung 2026-1 |
Liebe Leserinnen und Leser, |
Abzocke, Verletzung der Privatsphäre oder auch Mobbing – im Internet begegnen Jugendliche zahlreichen Herausforderungen. Diese sollten sie nicht allein meistern müssen. Deshalb haben wir jetzt den Elternratgeber „Online sein mit Maß und Spaß“ überarbeitet. Auch die Neuauflage richtet sich an Eltern von 12- bis 18-Jährigen und beschäftigt sich unter anderem mit Messenger-Diensten und sozialen Netzwerken. Apropos soziale Netzwerke: Nicht nur Jugendliche posten und liken, sondern auch viele Eltern teilen Bilder und Videos mit ihren Kindern, ob auf Instagram oder im WhatsApp-Status. Was es dabei zu beachten gilt, erfahren Sie im neuen Artikel zum Thema „Sharenting“. Außerdem finden Sie im Onlinemagazin einen aktualisierten Überblick über die wichtigsten sozialen Netzwerke und ihre Funktionsweisen. Auch für Lehrkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren gibt es viele spannende Inhalte: Kennen Sie schon die Net-Piloten? Das Präventionsprojekt für Schulen fördert mit dem Peer-to-Peer-Ansatz die Motivation von Schülerinnen und Schülern für eine verantwortungsvolle und selbstreflektierte Mediennutzung. Bereits ausgebildete Akteurinnen und Akteure können über das Net-Piloten-Register gefunden und kontaktiert werden. Im Bereich „Jugendliche“ haben wir uns unter anderem intensiv mit dem Thema Cybermobbing beschäftigt. Wie passiert das? Und wie können sich Kinder und Jugendliche davor schützen? Außerdem bieten wir für Jugendliche einen Überblick zur aktuellen Diskussion über ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Neugierig geworden? Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Inspiration beim Lesen! Ihre Redaktion von Ins Netz gehen |
TOP THEMA |
Wissen für Lehr- und Fachkräfte |
Projektsammlung Jugendmedienarbeit |
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Fake News erkennen, mit Cybermobbing richtig umgehen, den eigenen Medienkonsum reflektieren: Die Entwicklung von Medienkompetenz ist ein wichtiger Schlüsselfaktor für gesellschaftliche Teilhabe. Medienkompetenz meint u.a. den aktiven und kritischen Umgang mit digitalen Medien. Neben dem Schul-Projekt „Net-Piloten“ von „Ins Netz gehen“ zur Prävention exzessiver Mediennutzung von Jugendlichen, gibt es viele weitere Medien-Projekte für verschiedene junge Zielgruppen. In diesem Artikel finden Lehr- und Fachkräfte eine Sammlung von Projekten, um Medienkompetenz im Unterricht zu vermitteln. |
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Medienpädagogische Elternarbeit |
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Ständig erreichbar – selten offline? Smartphones, Klassenchats, Social Media und Streaming prägen den Alltag vieler Jugendlicher. Für Eltern ist es jedoch oft schwierig, den Überblick über die Mediennutzung ihrer Kinder zu behalten. Unterschiedliche Erfahrungen und Wissensstände führen dazu, dass Regeln im Umgang mit digitalen Medien zu Hause stark variieren – Konflikte sind häufig die Folge. Auch im schulischen Kontext zeigt sich: Fehlen gemeinsame Vorstellungen zwischen Elternhaus und Schule, wird Mediennutzung schnell zum Streitpunkt. Hier kommt der Elternarbeit eine zentrale Rolle zu. Sie bietet die Chance, Orientierung zu geben, Unsicherheiten abzubauen und eine gemeinsame Grundlage zu schaffen. Lesen Sie hier, wie Sie mit einem gut gestalteten Elternabend Eltern dabei konkret unterstützen können. |
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Wissen für Eltern |
Sharenting: Wenn Eltern posten |
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Mama-Bloggerin, Kinderinfluencer & Co: Content mit oder von Minderjährigen wird von einer großen Community auf Social Media Plattformen verfolgt. Der Begriff dafür: Sharenting. Er setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern „sharing“ (teilen) und „parenting“ (Elternschaft). Was Sharenting genau ist, welche Gefahren es mit sich bringen kann und wie Sie Ihr Kind schützen können, lesen Sie in unserem neuen Artikel. |
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Soziale Netzwerke: Übersicht für Eltern |
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Schnell den Like-Button drücken, eine Story hochladen oder den Stream anschauen und mitfiebern: Soziale Netzwerke prägen den Alltag von Kindern und Jugendlichen. Für Eltern ist es nicht immer leicht, den Überblick über die verschiedenen Plattformen zu behalten. Um Kinder bei einer gesunden Social-Media-Nutzung zu unterstützen, finden Sie hier eine Liste der populärsten sozialen Netzwerke wie Instagram, Snapchat oder auch TikTok. Sie finden dort zahlreiche Informationen beispielsweise über die Funktionen der Plattform. |
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Neue Inhalte für Jugendliche |
Social-Media-Verbot für Jugendliche |
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Social-Media-Verbot – das gibt es seit Dezember 2025 für Jugendliche unter 16 Jahren in Australien. Weltweit diskutieren immer mehr Menschen darüber, ob das sinnvoll ist oder nicht. Was spricht dafür, was dagegen? Und wie sieht es in Deutschland aus: Wird es hierzulande auch ein Social-Media-Verbot für Jugendliche geben? Antworten auf Fragen wie diese und weitere Infos rund um das Thema gibt es hier. |
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Stark bleiben im Netz: So schützen sich Jugendliche vor Cybermobbing |
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Fiese Gerüchte, peinliche Bilder oder das Gefühl, ausgelacht zu werden – im realen Leben ist das schon schlimm. Kommen jetzt noch verletzende Nachrichten im Gruppenchat oder Posts dazu, die einen auf dem Handy bis nach Hause verfolgen, spricht man von Cybermobbing. Doch warum passiert das überhaupt so oft? Welche Warnsignale gibt es? Und was können Betroffene tun? |
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In künstlicher Beziehung – Wenn KI mehr als nur ein Tool wird |
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Freundlich, bestätigend und gleich mehrere Ratschläge parat: Immer mehr Jugendliche chatten mit Künstlicher Intelligenz (KI), als sei diese eine Freundin oder ein Freund. Welche Risiken gibt es, wenn einer KI persönliche Daten und Geheimnisse anvertraut und echte Freundschaften vernachlässigt werden? |
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Materialien |
Elternratgeber |
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Endlich ist es so weit: Es gibt eine Neuauflage des Elternratgebers „Online sein mit Maß und Spaß“. Der Ratgeber richtet sich an Eltern von 12- bis 18-Jährigen. Zu den Themen Videospiele und -portale sowie, soziale Netzwerke finden Eltern darin zahlreiche Infos und Tipps zur Mediennutzung in der Familie. Den Ratgeber gibt es ab sofort im BIÖG-Shop. |
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Geklärt – Was ist was? |
| | Bashing Der Begriff Bashing (von englisch „to bash“ = heftig schlagen) meint das gezielte, unfaire Herabsetzen, Beleidigen oder Diffamieren einer Person oder Gruppe. Bashing spielt sich häufig in öffentlichen digitalen Räumen ab, wie sozialen Netzwerken. Durch die schnelle und scheinbar anonyme Verbreitung von Beiträgen können Menschen dort besonders leicht zur Zielscheibe von Angriffen werden. | | | | | | Glitch „Glitch“ bezeichnet meist vorübergehende Probleme der Hard- oder Software. In der Informationstechnik meint Glitch eine kleine Störung, einen technischen Fehler oder Panne. Auch im Gaming gibt es Glitches. Das sind dann zum Beispiel Grafikfehler. Manche Glitsches führen auch zu Effekten, die Spielende unbeabsichtigt Vorteile verschaffen. | | | | | | | |
Hätten Sie's gewusst? |
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| Was ist ein Deepfake? - eine Person des öffentlichen Lebens, die ihr Leben geschönt auf Social Media darstellt und so ein gefaktes Bild von sich online erzeugt.
- ein Webshop, der gar nicht existiert und Kunden mit gefälschten Angeboten betrügt.
- ein gefälschtes Video über eine Person, das mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurde.
- eine gefälschte E-Mail, die versucht, persönliche Daten zu stehlen.
Sie möchten sich mit Ihrer Lerngruppe zu den Themen Handys, Computerspiele oder auch Social Media austauschen? Zahlreiche Gesprächsanlässe bieten die Quizze im Jugendbereich von „Ins Netz gehen“. Testen können Interessierte ihr Wissen rund um die digitale Medienwelt. Nach jeder Frage gibt es gleich die richtige Antwort mit einer kurzen Erläuterung. Die Quizze eigenen sich auch gut als Einstieg in eine Unterrichts- oder Projekteinheit. |
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Kurz vorgestellt |
DigiStars: Plattform bündelt Hilfsangebote für Jugendliche |
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Gebündelt werden auf der Plattform DigiStars kostenlos zugängliche und fachlich geprüfte digitale Beratungs- und Unterstützungangebote für Jugendliche in Deutschland. DigiStars gibt schnell einen Überblick zu passenden Hilfsangebote – sortiert nach verschiedenen Lebensthemen. Die Plattform richtet sich nicht nur an junge Menschen, sondern unterstützt auch Fachkräfte, die Jugendliche begleiten. |
freii – für einen bewussten und ausgeglichenen Umgang mit digitalen Medien |
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freii ist ein kostenfreies Präventionsprogramm. Es richtet sich an Familien und pädagogische Fachkräfte. Das Programm möchte einen bewussten Umgang mit digitalen Medien fördern. Wichtigstes Element ist die App mit einem 21-Tage-Programm. Jugendliche und Eltern bearbeiten täglich kurze Challenges wie etwa Selbsttests oder Quizze. Für Eltern und Erziehende gibt es außerdem zahlreiche Tipps zur Mediennutzung in einem eigenen Bereich. |
Bildnachweise: „Net-Piloten”: © BIÖG „Cybermobbing“: [StockPlanets] via GettyImages „Elternarbeit zum Thema Mediensuchtprävention“: [Jordi Mora igual] via Getty Images „KI-Chatbots als Freund“: [mikimad] via GettyImages „Materialien“: © BIÖG „Projektsammlung Jugendmedienarbeit“: [Galina Zhigalova] via Getty Images „Sharenting“: [PIKSEL] via GettyImages „Social-Media-Verbot für Jugendliche“: [Westend61] via Getty Images „Soziale Netzwerke“: [Westend61] via Getty Images Logo Digi-Stars: © DigiStars Logo freii: © Villa Schöpflin gGmbH – Zentrum für Suchtprävention |