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Infektionsschutz & die Corona-Warn-App – Tipps für Schüler

Zwei Teenager tragen einen Mund-Nasen-Schutz und begrüßen sich mit einem Aneinanderstoßen ihrer Füße.

Smart und Sicher – Verhaltenstipps in der Corona-Zeit

Der Corona-Virus hat den Alltag ganz schön auf den Kopf gestellt – plötzlich war Homeschooling angesagt und auch die Sommerferien haben sich von den bisherigen aufgrund der Schutzmaßnahmen klar unterschieden. Hier findest du Hilfe, wie du dich in den Ferien, in deiner Freizeit und auch im Schulbetrieb vor Covid-19 und anderen Infektionskrankheiten schützen kannst.

Verhaltenstipps für Schüler*innen

Wenn du ein paar Routinen in deinen Alltag einbaust, verringerst du das Risiko stark, dich mit einer Krankheit anzustecken. Zudem helfen dir die Schutzmaßnahmen an öffentlichen Orten und in der Schule dabei, den Kontakt mit Erregern zu vermeiden. Auch wenn die bedeutsamsten Hygieneregeln zwar bekannt sind, ist es wichtig, dass du dich an sie erinnerst und sie Schulalltag umsetzt – auch wenn es mal stressig ist.

All diese Regeln lassen sich mit einer einfachen Eselsbrücke zusammenfassen. Hierzu kannst du dir ganz einfach die AHA-Formel merken:

  • Abstand halten: Wenn du einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern einhältst, gibst du Erregern weniger Chancen zu dir zu gelangen.
  • Hygiene beachten: Dazu zählt regelmäßiges Händewaschen, vermeiden von Berührungen und Niesen/Husten in die Armbeuge.
  • Alltagsmaske tragen: Verwende die Alltagsmaske konsequent an allen Orten, an denen sie vorgeschrieben ist – also zum Beispiel im Schulbus oder beim Einkaufen.
Tipp: Weitere nützliche Infos zum Thema Schutz vor Krankheiten und Hygienetipps findest du unter www.infektionsschutz.de

Neben diesen wichtigen Schutzmaßnahmen kannst du noch ein paar weitere Dinge beachten, die deinen und den Schutz deiner Mitschüler*innen und Freunde erhöhen:

  • Stärke deine Abwehrkräfte: Regelmäßiger Sport, gesunde Ernährung und genügend Schlaf ist wichtig für deinen Körper. So stärkst du dein Immunsystem und kannst Infektionskrankheiten leichter abschütteln. Außerdem bist du so fitter und aufmerksamer im Unterricht.
  • Teile keine Stifte, Blätter oder Bücher mit anderen: So verringerst du das Risiko, dass ihr ungewollt Viren und Bakterien austauscht.
  • Halte auch in den (Essens-)Pausen Abstand: Versuche auch beim Mittagessen oder auf dem Schulhof immer genügend Abstand zu den anderen zu halten. Ihr könnt ja trotzdem zusammen essen oder euch unterhalten.
  • Bleib so oft zuhause, wie möglich: So schützt du dich am besten vor einer Ansteckung. Telefoniere mit deinen Freunden oder verabredet euch zum Video-Chat.
Tipp: Das Internet bietet viele Möglichkeiten, um in der Zeit der Selbstisolation miteinander verbunden zu bleiben. Es ist jedoch auch wichtig, dass du dabei nicht zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbringst.

Die Corona-Warn-App – Wichtige Infos und FAQs

Eine weitere wichtige Schutzmaßnahme, die du ganz leicht ergreifen kannst, ist die Installation der Corona-Warn-App des Robert Koch-Institutes (RKI). Sie benachrichtigt dich, wenn du Kontakt zu einer erkrankten Person hattest und dich möglicherweise angesteckt haben könntest. So kann die Ausbreitung des Virus weiter eingedämmt werden.

Tipp: Im App-Store findest du viele Apps, die im Zusammenhang mit dem Stichwort „Corona App“ stehen. Achte auf den Herausgeber und lade Apps nur aus den offiziellen App-Stores (Google Play bzw. Apple App Store) herunter. Willst du ganz sicher gehen, kannst du sie über den Download-Button der Seite der Bundesregierung (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app) herunterladen.

Wenn eine*r deiner Mitschüler*innen erkranken sollte, erfährst du das recht schnell von der Schulleitung. Die Corona-Warn-App wiederum gibt dir Bescheid, wenn du Kontakt zu einer infizierten Person hattest, die du nicht jeden Tag in der Schule siehst – sondern die dich vielleicht mal nach dem Weg gefragt hat, an der Kasse hinter dir stand oder dich auf der Straße in ein Gespräch verwickelt hat. Die App zeichnet also auch Begegnungen mit Menschen auf, die du nicht persönlich kennst. Mit aktivierter App erhöhst du also deinen Schutz auch außerhalb der Schule.

Wie funktioniert die App?

Damit die Corona-Warn-App aufzeichnen kann, zu welchen Leuten du Kontakt hattest, muss auf deinem Handy die Bluetooth- und die Standort-Funktion aktiviert sein. Triffst du jemanden, der diese App ebenfalls aktiviert hat, merken sich beide Handys, wie lange ihr miteinander geredet habt und welchen Abstand ihr zueinander hattet. Wird einer von euch beiden positiv auf das Virus getestet, könnt ihr dies in der App melden. Nun werden alle Personen, mit denen ihr Kontakt hattet, informiert. All diese Daten werden anonym durch zufällige, verschlüsselte Codes ausgetauscht.

Welches Betriebssystem brauche ich für die Corona-Warn-App?

Die App funktioniert ab dem iPhone 6s mit iOS 13.5 und bei Android-Handys ab Android 6 (Marshmallow). Im Apple App Store ist die Corona-Warn-App mit einer Altersbeschränkung 17+ versehen. Das heißt, dass du das Einverständnis deiner Eltern brauchst, um die App herunterzuladen.

Verbraucht die App viel Akku?

Die App nutzt Bluetooth Low Energy. Das heißt, dass die Bluetooth-Funktion nur im Hintergrund läuft und nicht viel Akku-Leistung benötigt. Daher musst du dir um deine Akku-Leistung keine Sorgen machen.

Verbraucht die App viel Datenvolumen?

Um Begegnungen mit anderen Handys aufzuzeichnen, braucht die App keinen Internetempfang. Das geschieht alles offline. Allerdings muss die App einmal am Tag eine kleine Menge Daten vom Server herunterladen. Einige Mobilfunkanbieter ermöglichen dies kostenlos. Möchtest du auf Nummer sicher gehen, dann verbinde dein Handy einmal am Tag mit einem gesicherten WLAN-Netz. Dann werden die Daten automatisch aktualisiert.

Was passiert, wenn es ein Handyverbot an meiner Schule gibt?

Wenn an deiner Schule die reine Handynutzung während der Schulzeit untersagt ist, stellt das erstmal kein Problem dar. Die App kann die nötigen Infos auch aufzeichnen, wenn dein Handy stummgeschalten ist und sich in deiner Tasche befindet.

Ist es an eurer Schule aber verboten, das Handy einzuschalten oder überhaupt mitzubringen, wird die Kontaktverfolgung unterbrochen. In diesem Falle könnte die Schulleitung oder die Schulkonferenz über eine Lockerung der Regeln nachdenken. Natürlich kannst du weiterhin die Vorteile der App im Privatleben nutzen: In der Schule weißt du ja, mit wem du normalerweise Kontakt hast. Die Corona-App hilft dir dann dabei, auch bei flüchtigen Begegnungen den Überblick zu behalten.

Sind meine Daten sicher oder kann mich die Corona-Warn-App orten?

Die App wurde so entwickelt, dass all deine Daten anonymisiert werden. So kann niemand zurückverfolgen, mit wem du Kontakt hattest oder wo du dich aufgehalten hast. Über die Corona-Warn-App kannst du nicht geortet werden. Sie zeichnet deinen Standort gar nicht auf, sondern nur den Abstand zu anderen App-Nutzern. So kannst du die App völlig bedenkenlos anwenden.

Fazit

Sich vor Krankheiten wie Corona zu schützen, ist gar nicht so schwer. Wenn du die Hygieneregeln beachtest und dich an die Schutzmaßnahmen in der Schule und an öffentlichen Orten hältst, dann ist das Ansteckungsrisiko geringer. Zudem kann dich die neue Corona-Warn-App rechtzeitig informieren, wenn du Kontakt zu einem Erkrankten hattest. Diese technische Unterstützung ist super nützlich und verhindert wiederum, dass du deine Familie oder Freunde ansteckst. So können alle geschützt und gesund in den Alltag zurückkehren.