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Faszination Computerspiele

Computerspiele sind nicht gleich Computerspiele. Wenn du einmal genauer hinschaust, kannst du das selbst feststellen. Es macht eben einen Unterschied, ob du nur ein paar Tetris-Bausteine sortierst oder ob du dich in eine komplette virtuelle Onlinewelt begibst. Gerade Online-Rollenspiele üben auf viele Leute einen enormen Reiz aus. Dafür gibt es Gründe. Denn diese Spiele bringen ein paar Eigenschaften mit, die andere Spiele so nicht haben. Beispielsweise sind sie oft ohne absehbares Ende. Und um wirklich erfolgreich zu sein und die richtig schweren Aufgaben zu lösen, musst du dich mit anderen Spielerinnen und Spielern zusammenschließen.

 

  • Junge sitzt vor dem Bildschirm und schaltet rum
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    Ein neues Spiel, ein neues Hobby. Neue Dinge sind eben immer faszinierend. Das gilt natürlich auch für Computerspiele. Wenn du also am Anfang öfter mal etwas länger spielst als gewöhnlich, ist das noch ok. Es darf nur nicht zur Gewohnheit werden.

  • Die Hände halten einen Controller. Im Hintergrund steht Game over
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    Game over? Die meisten Computerspiele haben ein Anfang und ein Ende. Wenn du alle Level geschafft und die Mission erfüllt hast, ist das Spiel vorbei. Online-Rollenspiele funktionieren aber zum Beispiel ganz anders: Du kannst mit deiner Spielfigur zwar schnell im Spiel aufsteigen und je länger du spielst, umso erfolgreicher wirst du. Die Spiele aber haben keine Level, kein klares Ziel und damit auch kein Ende – sie sind unendlich. Wenn du wolltest, könntest du sie ewig spielen.

  • Ein Junge gähnt.
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    Einer für alle, alle für einen? In vielen Onlinespielen kommst du nur weiter, wenn du dich mit anderen zu einem Team oder einer Gilde zusammenschließt. Und das macht ja auch Spaß, weil du mit deinen Mitspielerinnen und Mitspielern gemeinsam für eine Sache kämpfst, zum Beispiel indem ihr einen großen Gegner erledigt, und ihr dabei auch noch kommuniziert. Da das Team aber aus der ganzen Welt stammen kann, ist es schwierig, einen gemeinsamen Termin zu finden. So sind die Probleme vorprogrammiert: Für irgendeinen ist eben immer Schul- oder Schlafenszeit, wenn sich die Gruppe zum Spielen trifft.

  • Szene aus einem Videospiel
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    Mal jemand anderes sein, wer will das nicht hin und wieder? Größer, mächtiger, stärker – im Internet alles kein Problem. Gerade Online-Rollenspiele bieten da fantastische Möglichkeiten. Dort kannst du selbst dein eigenes zweites Ich, deinen Avatar, zusammenstellen. Nur echt ist er eben nicht.

  • Eine Kampfszene aus einem Videospiel.
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    Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu… Irgendwie scheint Oma mit ihrem Spruch nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit. Denn wenn du im Computerspiel jemanden abschießt, dann hat das keine echten Konsequenzen für dich. So kannst du in der virtuellen Welt Dinge tun, die im wahren Leben unvorstellbar wären.

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Ein neues Spiel ist immer spannend, ist doch klar. Das heißt, am Anfang spielst du viel, vielleicht auch mal ein bisschen zu lang. Die meisten Spiele werden aber früher oder später langweilig. Das kennst du sicher auch. Entweder der Reiz ist weg oder du hast das Spiel durchgespielt, alle Level gemeistert, oft kommt man aber auch an einem bestimmten Punkt einfach nicht weiter. Das kann einem schon mal die Lust aufs Weiterspielen vermiesen. Und eigentlich ist das auch ganz gut so. Denn du sollst ja nicht nur noch vor dem Computer hängen.

Was du nicht vergessen darfst: Es gibt jede Menge Firmen und Leute, die an einem Computerspiel verdienen. Bei manchen Spielen kannst du virtuelles Geld kaufen, um dir damit neue Waffen oder Rüstungen anzuschaffen. Bei vielen vor allem kostenlosen Spielen bist du aber gezwungen, Zusatzmaterial zu kaufen, um überhaupt im Spiel weiterzukommen. Bezahlen musst du die virtuelle Währung oder die Extras in jedem Fall mit deinem echten Geld. Manche Leute versteigern sogar ihre virtuellen Währungen oder Grundstücke im Internet! Am Ende hast du also vielleicht nicht nur das Spiel bezahlt, sondern noch viel mehr.