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Die Fakten im Überblick

Versuch einmal kurz, dir eine Welt ohne Medien vorzustellen: ohne Fernseher, ohne Handy, ohne Computer und ohne Internet. Das heißt dann aber auch: keine Lieblingsserie mehr, keine SMS, keine Computerspiele und kein Chatten. Das fällt dir schwer? Kein Wunder, das ist es auch. Denn Medien sind heute überall und wir sind auf sie angewiesen: zum Arbeiten, zum Kommunizieren oder einfach nur zum Zeitvertreib. Niemals vor uns waren Familien so gut mit Medien ausgestattet. Du willst genauer wissen, was Medien für Jugendliche von heute bedeuten? Wir haben die wichtigsten Fakten für dich zusammengetragen.

  • Familie sitzt auf dem Sofa und schaut Fernsehen
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    Kennst du eine Familie ohne Fernseher oder Handy? Wenn ja, ist das die Nadel im Heuhaufen. Denn so gut wie in jedem Haushalt gibt es Fernseher, Handy, Computer, Internet, Digitalkamera oder Radio. Mit ziemlicher Sicherheit besitzt du sogar einen eigenen Computer mit Internetzugang, wie auch 88 % deiner Altersgenossen. Auch Smartphones sind bei Jugendlichen beliebt: 72 % besitzen ein entsprechendes Handy mit Internetzugang.

  • Junge und Mädchen vor dem Fernseher
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    Auch wenn deine Eltern stundenlang fernsehen, dich kann man damit nicht mehr so einfach hinter dem Ofen vorlocken. Was deinen Eltern der Fernseher ist, sind für dich Computer und Internet. Denn 9 von 10 Jugendlichen (89 %) zwischen 12 und 19 Jahren finden das Internet für ihre Freizeitgestaltung ungeheuer wichtig. Das Fernsehen halten nur etwas weniger als die Hälfte (49 %) für bedeutend für ihre Freizeit.

  • Junge sitzt vor seinem Laptop und schaut interessiert
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    Klarer Sieg nach Minuten! Fast drei Stunden, genau genommen 179 Minuten, verbringen die 12- bis 19-Jährigen heute täglich im Internet. Das ist über eine Stunde mehr als sie fürs Fernsehen investieren (111 Minuten). Doch wenn du denkst, die ganze Zeit geht nur fürs Surfen oder Spielen drauf, dann irrst du. Die mit Abstand beliebteste Tätigkeit im Netz ist das Kommunizieren (45 %), sei es in sozialen Netzwerken, über Messenger, Chat oder E-Mail. Nur ein Viertel der Zeit (24 %) dient der Unterhaltung mit Musik, Videos und Bildern. Der Rest teilt sich relativ gleichmäßig auf in Spielen (17 %) und Informieren (13 %).

  • Mädchen sitzt vor ihrem Laptop und chattet
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    Wer schreibt, der bleibt! Musstest du dir auch schon mal von deinen Eltern anhören, dass simsen oder chatten gar keine richtige Form der Kommunikation ist und dass früher alles besser war? Da haben sie sich aber ordentlich geirrt. Denn nur weil man dabei nicht spricht, heißt das nicht, dass man dabei nichts sagt. Ganz im Gegenteil: Geredet wird ziemlich viel im Internet, nur eben anders. Bestes Beispiel: soziale Netzwerke. 77 Prozent der 12- bis 19-Jährigen loggen sich täglich bzw. mehrmals pro Woche ein. Und ganz oben auf ihrer Liste stehen zwei Dinge: regelmäßiges Chatten (76 %) oder Nachrichten Schreiben (82 %).

  • Button
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    Ein Freund, ein guter Freund? In sozialen Netzwerken werden alle, mit denen du verlinkt bist, über einen Kamm geschert: Sie heißen „Freunde“. Dabei ist ganz klar, dass nur wenige davon wirkliche Freundinnen und Freunde sind, viele davon aber eher Bekannte. Da ist auch kaum verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die 12- bis 19-Jährigen im Durchschnitt 290 Freunde in ihrem sozialen Netzwerk haben – eine beachtliche Zahl! Jungen können dabei mit größer Kontaktfreude glänzen als Mädchen: Sie kommen auf durchschnittlich 297 Freundinnen und Freunde im Vergleich zu ihren weiblichen Altersgenossen (282 Freunde).

  • Ein Computerraum, in dem die Jugendlichen vor ihren PCs einschlafen
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    „Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall“, behauptete der alte Romantiker Novalis. Da er aber im 18. Jahrhundert lebte, hatte er die Rechnung ohne Computerspiele gemacht. Heute wissen wir: In Computerspielen geht meist nicht um Zufall, sondern um Geschick, Schnelligkeit, Teamgeist und Strategie. Das finden auch die 12- bis 19-Jährigen gut daran und verbringen in der Woche über eine Stunde (76 Minuten) ihrer Zeit vor Computerspielen, am Wochenende sogar noch mehr (101 Minuten). Vor allem die Jungen findet man beim Computerspielen: Sieben von zehn Jungen spielen mindestens mehrmals pro Woche, bei den Mädchen sind es nur zwei von zehn.

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  Die hier verwendeten Fakten stammen aus der JIM-Studie 2013